Kempen West - Leben wie im Urlaub
Der Kempener Westen ist zur Zeit Erholungsraum für viele Bürger und Urlauber. Dies kann es auch bei entsprechender Planung bleiben und vielleicht noch besser und schöner werden. Es soll eine Oase der Ruhe werden, fern ab von Stress und Verkehrslärm und den Kindern Platz zum Spielen auf der Straße bieten. Deshalb fordert die Bürgerinitiative ein autofreies Wohngebiet, mit entsprechenden "Buntflächen" (Blühende Flächen mit heimischen Pflanzen).
Das Gebiet muss auch eine optimale Zufahrt zur Innenstadt für Radfahrer bekommen. Deshalb wünschen wir uns eine durchgehende Fahrradstraße Ziegelheiderstr./Dämkesweg/Heyerdrink. (Radschnellweg von Kempen bis .... ). Die Ampel würde damit auch unnötig.
Fahrradstadt Kempen
Wir wollen beste fahrradfreundliche Stadt werden. Besser als Bocholt, Kopenhagen, ...
Das Ziel ist sehr ambitioniert, aber wer keine Ziele hat, kann nichts erreichen!
Wir fordern z.B.
- Vorfahrt für Radfahrer an allen wichtigen Fahrradrouten
- viele Fahrradstraßen (besonders in dem Schulviertel)
- Einbahnstraßen und Sackgassen
- Durchfahrtsbeschränkungen (Stopp dem Durchfahrtsverkehr)Einteilung der gesamten Stadt in Sektoren (und nicht nur in den neuen Wohngebieten, Ruhe geichberechtig für alle Kempener Bürger!)
- Tempo 30 im gesamten Stadtbezirk
- Einteilung in Zonen
Sicherer Schulweg
Es gibt zur Zeit fast keinen sicheren Schulweg mit dem Rad! Deshalb bringen viele Eltern ihr Kind lieber mit dem Auto.
Beispiel Berliner Allee: An "Mülltagen" muss hier zusätzlich Slalom gefahren werden. Aber auch an anderen Tagen ist der Weg zu allen nördlichen Schulen sehr gefährlich für Radfahrer und Fußgänger, denn die Wege entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen.
Wir fordern echte Fahrradstraßen im gesamten Schulviertel! Also Berliner Allee, Birkenallee, Dämkesweg, Heyerdring, von-Broichausen-Allee, Wiesenstraße, Grüner Weg, Eichendorffstraße und Am Bongert!
Zusätzlich fordern wir Sackgassen und Einbahnstraßen, damit nur Anwohner diese Wege nutzen!
gutes Lernen fängt mit dem Schulweg an
Mit dem Rad zur Schule
Wer mit dem Rad zur Schule fährt, kann nicht nur besser lernen, sondern ist auch gesünder und hat eine bessere Figur!
Appell: Bitte immer mit dem Rad zur Schule!
Elterntaxis
Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, schädigt nicht nur sein eigenes Kind, sondern andere Kinder und die Umwelt!
Appell: Bitte bringt eure Kinder mit dem Rad zur Schule!
Motorische Defizite
Schon vor 30 Jahren hat die Sportwissenschaft festgestellt, dass die meisten motorischen Defizite auf die mangelnde Möglichkeit der Kinder zum Spielen auf der Straße resultiert.
Jetzt ist es noch dramatischer geworden, denn die Kinder können sogar nicht mehr sicher Fahrradfahren.
Gute Fußwege sind
Flaniermeilen
Ältere Menschen und Kinder sind die meisten Fußgänger in einer Stadt. Für diese Bevölkerungsgruppe ist es oft die einzige Mobilität, die sie unabhängig macht. Für sie brauchen wir besonders gute Fußwege, damit sie selbstständig mobil sein können. Die Wege müssen nicht nur sehr gut sein (gerade, ohne Absenkungen, keine Wellenbahnen, ohne Umwege) sondern sollen auch schön (mit Bäumen und Blumen) und mit Bänken und Spielmöglichkeiten ausgestattet sein.
Kempen ist die Stadt der kurzen Wege. Fast alles ist hier zu Fuß sehr schnell erreichbar (d.h. im 1km-Radius).
Dazu braucht es u.a. Aufpflasterungen an Kreuzungen und Zebrastreifen.
(Vgl. dazu unsere Dokumentation von unserem Abend mit Prof. Monheim. Hier bemängelt er besonders die Übergänge von den Wohngebieten zur Fußgängerzone)
Das neue Radverkehrskonzept in Kempen fordert unter anderem Bewegungszonen an den Kreuzungen am Ring, was uns sehr freut.
unnötiger
LKW-Verkehr
Sehr viele Bürger aus verschiedenen Kempener Staßen klagen über unnötiger Nutzung in ihren Wohnstraßen durch LKW- Verkehrer. Es klagen also nicht nur die Bürger der Berliner Allee!
Wir wünschen, dass der unnötige Verkehr intelligent auf den Außenring geleitet wird.
unnötiger Verkehr
Begegnungszonen
(statt Ampeln) begünstigen den Rad- und Fußverkehr ohne den Autoverkehr auszuschließen.
Parkraum-
Management
Parken muss kosten, wenn die Stadt wirklich die Verkehrswende wünscht! Es entlastet viele Wohnstraßen von Parkplatzsuchenden. Gerade rund um das Krankenhaus ist der Verkehr durch Parkplatzsucher extrem hoch!
Es gibt so schöne Beispiele, wie aus zugepflasterter Fläche schöner Lebensraum entsteht.
St. Hubert
soll schöner werden!
Die Innenstadt von St. Hubert lädt nicht zum verweilen ein. Besonders der Marktplatz könnte eine Attraktivität werden, wenn er so gestaltet würde, wie unser Buttermarkt! Auch kleine Fußgängerzonen wären attraktiv!
Es wäre dumm, wenn die Geschäftsleute diese Chance nicht nutzen! Diese Maßnahmen würden auch mehr Sicherheit für Radfahrer bringen, die rund um den Marktplatz sehr gefährdet sind!